Elektrischer Stromkreis

Der elektrische Stromkreis besteht aus einer elektrischen Spannungsquelle und mindestens einem elektrischen Verbraucher, die durch elektrische Leitungen miteinander verbunden sind.

Der Stromkreis muss geschlossen sein, damit ein elektrischer Strom fließen kann! Man baut daher fast immer Schalter in den Stromkreis ein, um den Stromkreis nach belieben öffnen oder schließen zu können.

Spannungsquellen nennt man auch Stromquellen. Dies können zum Beispiel Batterien, Akkus (Akkumulatoren), Steckdosen oder Netzgeräte sein.

Elektrische Geräte, in denen die unterschiedlichen Wirkungen des elektrischen Stroms genutzt werden, nennt man elektrische Verbraucher oder auch passive Bauelemente. Solche Verbraucher sind zum Beispiel Lampen, Motoren, Widerstände oder elektrische Heizgeräte.

Elektrische Leitungen dienen als Verbinder zwischen Spannungsquellen, Schaltern und Verbrauchern. Sie bestehen aus leitendem Material (sogenannte Leiter), häufig Kupfer oder Aluminium, und sind mit einer nichtleitenden Isolierung umgeben (sogenannte Nichtleiter).

Jede Spannungsquelle besteht aus zwei Polen. Diese Pole müssen mit mindestens zwei elektrischen Leitungen mit einem elektrischen Verbraucher verbunden werden. Auf diese Weise ist der Stromkreis geschlossen, d.h. elektrischer Strom kann fließen und seine Wirkungen verrichten.

Als Schutzmaßnahme werden in vielen Stromkreisen noch zusätzlich sogenannte Sicherungen eingebaut, die bei Störungen oder Überlastungen den Stromkreis schnell unterbrechen, also wieder öffnen können.

Elektrische Stromkreise werden durch Schaltpläne dargestellt. Für die unterschiedlichen Bestandteile (Spannungsquelle, Schalter, Lampe usw.) gibt es jeweils verschiedene Schaltzeichen.

Einfacher elektrischer Stromkreis

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